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Wir beziehen Erdgas aus vielen Quellen

E.ON Ruhrgas verfügt mit Blick auf Mengen, Reichweiten und Diversifikation über eine ausgezeichnete Erdgasbezugsbasis: Die bereits heute vertraglich gesicherten Mengen liegen bei etwa 12.500 Milliarden kWh. Die Laufzeiten dieser Verträge reichen z.T. bis in das Jahr 2036.

Derzeit beziehen wir Erdgas von deutschen Produzenten sowie aus Norwegen, Russland, den Niederlanden, Dänemark und Großbritannien.

Die langfristigen Liefervereinbarungen sind auch zukünftig das Rückgrat der Gasversorgung – mit fairem Risikoausgleich zwischen Produzenten und Importeuren. Zugleich stellen sie mit ihren markt- und wettbewerbsorientierten Preissystemen sicher, dass auf Marktveränderungen flexibel reagiert werden kann. Unsere Beteiligungen in der Slowakei und im Baltikum sowie insbesondere unsere Tochtergesellschaften in Rumänien und Ungarn werden bei ihren Ergasbeschaffungsaktivitäten von uns unterstützt und begleitet.

Die Gasproduktion von Pan-European Gas lag im Geschäftsjahr mit 795 Mio m³ um 10 Prozent über dem Vorjahr. Die Upstreamaktivitäten wurden 2007 auf weitere Länder ausgeweitet. Ende Juni unterzeichnete E.ON Ruhrgas E & P einen Vertrag in Ägypten. Damit gelang der Einstieg in eine bedeutende Erdgas-Region Nordafrikas.

Eine Zukunftsoption für die Versorgungssicherheit Europas ist das verflüssigte Erdgas, LNG. Wir erschließen damit auch neue Bezugsquellen für Europa. Derzeit planen wir einen Terminal in Wilhelmshaven und beteiligen uns an der Machbarkeitsstudie für den Bau eines Terminals auf der kroatischen Insel Krk. Für den Standort Le Havre haben wir eine Grundsatzvereinbarung über den Bau eines neuen LNG- Terminals abgeschlossen. Außerdem haben wir bereits Kapazitäten in Höhe von rund 1,7 Mrd. m³ pro Jahr zur Wiederverdampfung von LNG des britischen LNG-Anlandeterminals auf der Isle of Grain gebucht. So gestalten wir die Zukunft der Erdgasversorgung Europas aktiv mit.

Gesamterdgasaufkommen der E.ON Ruhrgas 2007

Gesamt: 697,8 Mrd kWh

Kuchendiagramm: Russland: 26%, Norwegen: 25%, Andere: 1%, Dänemark: 3%, Großbritannien: 10%, Inländische Produktion: 18%, Niederlande: 17%

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