Die verkehrsbedingten Emissionen haben ein Niveau erreicht, das insbesondere in Ballungsgebieten zu erheblichen Umweltbelastungen führt.
Insbesondere die Begriffe „Feinstaubbelastung“ und „Saurer Regen“ haben in den vergangenen Jahren des Öfteren im Mittelpunkt des Interesses gestanden. Da der Straßenverkehr zu einem Großteil an diesen Auswirkungen beteiligt ist, misst die Bundesregierung der Minderung der verkehrsbedingten Emissioneneine hohe Bedeutung bei.
Durch Erdgas-Fahrzeuge werden die fahrzeugspezifischen Emissionen wie z. B. Stickstoffoxide (NOx), Kohlenmonoxid (CO), höhere Kohlenwasserstoffe (HC) und auch die Geräuschemissionen deutlich vermindert. Damit besteht die Möglichkeit zu einer erheblichen Verbesserung der Umweltsituation in den besonders hoch belasteten innerstädtischen Gebieten. Die sogenannten (Euro 4) Grenzwerte werden schon heute von Erdgasmotoren voll erfüllt. Dabei ist das Entwicklungspotenzial von Erdgasmotoren bei weitem noch nicht ausgeschöpft.
Im Vergleich zu einem benzinbetriebenen Fahrzeug verursacht Erdgas bei der Verbrennung bis zu 25 Prozent weniger Kohlendioxid (CO2) und beim Kohlenwasserstoff liegt die Reduzierung sogar bei bis zu 80 Prozent. Insbesondere das kritisch betrachtete Benzol und die Rußpartikel treten praktisch nicht in Erscheinung. Ein weiterer Vorteil: beim Tanken kann aufgeatmet werden, denn es entstehen keine Betankungsemissionen.