Männer die an einer Pipeline arbeiten

Versorgungssicherheit ist kein Selbstläufer

Das Thema Versorgungssicherheit hat heute nicht zu Unrecht wieder eine hohe Priorität in der energiepolitischen Diskussion. Denn Versorgungssicherheit ist kein Selbstläufer. Auch die guten Erfahrungen der Vergangenheit sind keine Garantie für die Zukunft. Vielmehr sind die weltweit großen Preisausschläge für Öl, Gas und Kohle Ausdruck für die jüngsten Anspannungen auf den internationalen Energiemärkten. Diese sind nicht kostengetrieben oder nur Konsequenz einer veränderten Balance zwischen Angebot und Nachfrage, sondern haben zum Teil gerade auch geopolitische Ursachen.

Illustration: Arbeiten im Offshore Bohrturm

Was die Möglichkeit der Deckung des Importbedarfs betrifft, zunächst die gute Nachricht: Im Einzugsbereich Europas gibt es ausreichende Gasreserven und im Schnitt über die Jahre wird immer noch mehr Gas hinzu gefunden als verbraucht.

Erdgasreserven

Bild eines LNG-Tankers

Auch wenn die Versorgungslage durch aktuell erschlossene Quellen gut ist, investiert E.ON Ruhrgas in die Erschließung neuer Quellen. Hier stehen Nordafrika, der Mittlere Osten und Zentralasien im Vordergrund.

Neue Quellen

Impression aus Sibirien

Russland ist heute die größte externe Energieversor-gungsquelle der EU 27. Mit allein gut einem Viertel der heute als sicher gewinnbar eingestuften Erdgasreserven der Welt verfügt Russland über ein enormes Potenzial in der physischen Reichweite Europas.

Rolle Russlands

Maisfeld

Auf der Suche nach Lösungen für eine zukunftsorientierte Erdgasversorgung spielt Bio-Erdgas eine wichtige Rolle. Bio-Erdgas ist ein erneuerbarer Energieträger, der unabhängig von Energieimporten produziert werden kann.

Bio-Erdgas

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