Highlights 2007

Lichtbild der Essener Lichtwochen: Europa in Essen - Gastland Norwegen

30 Jahre Erdgas aus Norwegen

Vor 30 Jahren beginnt eine europäische Erfolgsgeschichte: Das erste norwegische Erdgas aus dem Ekofisk-Feld fließt im September 1977 durch die Unterwasserleitung Norpipe bis Emden und von dort über die von E.ON Ruhrgas gebaute Nordleitung. Heute ist Deutschland über drei große Pipelines mit norwegischen Gasfeldern verbunden und norwegisches Erdgas deckt ein Viertel des deutschen sowie rund 15 Prozent des europäischen Gasbedarfs. E.ON Ruhrgas ist größter Kunde für norwegisches Erdgas und versorgt neben Deutschland auch andere europäische Märkte über langfristige Bezugsverträge, die bis ins Jahr 2028 reichen.

Plattform

Erdgasförderung ausgebaut

Um für eine breitere Basis der Erdgas-Lieferungen zu sorgen, engagiert sich E.ON Ruhrgas in der Exploration und Förderung von Gas. Das Unternehmen hat rückwirkend zum 1. Januar 2007 rund 28 Prozent an den bedeutenden norwegischen Erdgasfeldern Skarv und Idun erworben. Damit ist es dem Ziel einen wichtigen Schritt näher gekommen, 10 Mrd m3 aus eigener Produktion zu beziehen. Die Felder liegen in der nördlichen Norwegischen See, einem Gebiet, das zu den größten und attraktivsten noch zu entwickelnden Gasvorkommen Norwegens gehört. Außerdem hält E.ON Ruhrgas in Norwegen einen Anteil von 30 Prozent am Njord-Feld und Lizenzen an Explorationsblöcken. Auch in der britischen Nordsee hat das Unternehmen 2007 Anteile an Explorationsblöcken erworben.

Luftaufnahme

Vorbereitung für das Geschäft mit Flüssigerdgas

Flüssigerdgas (LNG) ist ein wichtiger Faktor für die zukünftige Versorgungssicherheit in Europa, da es die Möglichkeit bietet, Erdgas aus weiter entfernt gelegenen Regionen zu beziehen. E.ON Ruhrgas bereitet den Einstieg in das Geschäft mit LNG vor. Im Mai 2007 buchte das Unternehmen Kapazität zur Wiederverdampfung von rund 1,7 Mrd m3 LNG pro Jahr im britischen Terminal Isle of Grain. Außerdem unterzeichnete E.ON Ruhrgas eine Grundsatzvereinbarung zur Vorbereitung des Baus eines LNG-Terminals in Le Havre/Antifer. Auch die Planungen zum Bau eines LNG-Anlandeterminals auf der kroatischen Insel Krk kamen 2007 voran.

Rohre

Wettbewerb gefördert

Als erste Gasgesellschaft in Deutschland versteigerte E.ON Ruhrgas im Februar 2007 freie Speicherkapazitäten an Wettbewerber. Damit hat das Unternehmen einen Beitrag zur Förderung des Wettbewerbs im deutschen Gasmarkt geleistet. E.ON Ruhrgas hat zudem die Marktgebiete im Leitungsnetz der E.ON Gastransport reduziert und eine Gas-Release Auktion durchgeführt. Marktteilnehmer haben so bessere Chancen, Kunden in ganz Deutschland bedarfsgerechte Lieferungen anzubieten. Außerdem kooperiert E.ON Ruhrgas mit der European Energy Exchange (EEX), an der seit Juli 2007 auch Erdgas gehandelt wird.

Rohre

Klimaschutzinitiative gestartet

Erdgas kann von allen fossilen Energieträgern am meisten zum Klimaschutz beitragen. Um diesen Beitrag zu fördern, stellte E.ON Ruhrgas im Dezember eine Klimaschutzinitiative mit dem Namen „Erdgas.ON“ vor. Bis 2012 sollen im Rahmen der Initiative mehr als 200 Mio Euro für den Klimaschutz investiert werden. Erdgas.ON setzt auf die schnelle Einführung heute verfügbarer, umweltschonender Technologie und auf die Entwicklung und Einführung von Zukunftstechnologien. Ein Förderprogramm für den Austausch von Ölheizungen, die älter als 15 Jahre sind, startete im April 2008. Weiterhin plant E.ON Ruhrgas den Bioerdgas-Markt im industriellen Maßstab zu entwickeln.

Außenansicht Studentenwohnheim München-Garching

Deutscher Architekturpreis vergeben

Den Deutschen Architekturpreis 2007 erhielt das Münchner Architekturbüro Fink + Jocher für seinen Entwurf des Studentenwohnheims am Campus der Technischen Universität München in Garching. Ausgezeichnet wurde das Gebäude auch für das durchdachte Energiekonzept. Durch sparsamen Einsatz der Brennwerttechnik und eine geschickte thermische Anordnung von Außen- und Innenräumen ist das Campusgebäude beispielhaft für Energieeffizienz und Klimaschutz. Der deutsche Architekturpreis ist mit 30.000 Euro dotiert. Er wurde 1971 von E.ON Ruhrgas ins Leben gerufen und ist die renommierteste und wichtigste Auszeichnung für Architektur in Deutschland.

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