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05. November 2008

Pro-Kopf-Wohnfläche steigt weiter

Auf 41,9 Quadratmeter ist die durchschnittliche Wohnfläche pro Kopf im Jahr 2007 angestiegen. Nach Angaben des ifs Instituts für Städtebau setzt sich damit der langjährige Trend fort: 2005 lag der Wert bei 41,2, 2006 bei 41,6 Quadratmetern.

In Ostdeutschland hat das ifs in den letzten beiden Jahren einen langsameren Anstieg von 0,1 auf 39,0 Quadratmeter errechnet als im Westen. Hier stieg die Durchschnittsfläche pro Kopf von 42,2 auf 42,6 Quadratmeter. Zurückzuführen sei dies auf den dramatischen Einbruch im Wohnungsneubau in den neuen Bundesländern. Seit der Wiedervereinigung hat sich jedoch die Schere zwischen Ost und West deutlich geschlossen: 1989 lagen die Zahlen bei 27,4 (Ost) bzw. 36,7 Quadratmetern (West). Das Wachstum der Pro-Kopf-Wohnfläche geht mit dem Rückgang der durchschnittlichen Haushaltsgrößen einher: Anfang der 90er-Jahre bestand der Durchschnittshaushalt noch aus 2,27 Personen, 2007 nur noch aus 2,07 Personen. Die Zahl der Haushalte steigt weiterhin an. 2007 waren es bundesweit 39,7 Millionen, etwa eine Million mehr als 2002.

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