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20. Februar 2008

CO2-Gebäudesanierungsprogramm: Fortführung bis 2011 gesichert

Im Rahmen der Vorstellung des bundesweit ersten CO2-Gebäudereports formulierte Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee die Grundzüge der zukünftigen Energiespar-Politik: So sei die Fortführung des CO2-Gebäudesanierungsprogramms mit seinen finanziellen Anreizen bis 2011 gesichert.

Darüber hinaus soll die Energieeinsparverordnung in zwei Stufen weiter verschärft werden: Bei Neubauten soll der maximal zulässige Energiebedarf kurzfristig um 30, mittelfristig um 50 Prozent gesenkt werden. Bei Sanierungen sollen die Anforderungen an den zu erzielenden Energiestandard um rund 30 Prozent angehoben werden. Der Anteil erneuerbarer Energien soll erhöht, die energetische Sanierung von Schulen und Kindergärten forciert werden. Mit diesem Maßnahmenpaket sollen bis 2020 bis zu 50 Milliarden Euro Heizkosten eingespart werden. Laut CO2-Gebäudereport konnte der CO2-Ausstoß im Wohnbereich von 1990 bis 2005 um 13 Prozent, also um 16 Millionen Tonnen, gesenkt werden.

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