Leitungsschaden bei Gräveneck: Intensive Suche nach der Ursache, professionelle Hilfe und Beratung vor Ort

Nach dem Leitungsbruch bei Gräveneck am 28.08.2007 wurden gestern die betroffenen Rohre zur Untersuchung durch Experten und Sachverständige ausgebaut und in ein Labor gebracht. Im Mittelpunkt der Analysen stehen neben umfangreichen Materialtests an den Rohrstücken insbesondere geologische Untersuchungen zu eventuellen Hang- und Erdbewegungen an der Unglücksstelle. Dies dient der Klärung, was zu der hohen Rohrbelastung geführt hat.

In der Zwischenzeit konnte auch der letzte, noch unterbrochene Kunde, ein örtlicher Industriebetrieb, über eine Ersatzversorgung wieder mit Erdgas beliefert werden. Gleichzeitig laufen die Arbeiten zur Wiederherstellung des ursprünglichen Leitungssystems auf Hochtouren und werden auch am Wochenende fortgesetzt. Die Arbeiten werden durch Bodengutachter und Rohrsachverständige begleitet und schließen auch das vor- und nachgelagerte System ein.

Mitarbeiter der E.ON Ruhrgas suchen vor Ort den persönlichen Dialog mit den betroffenen Anwohnern, um über aktuelle Entwicklungen zu informieren und Hilfestellung in allen Fragen anzubieten. Ab Samstag, 01.09.2007, wird zusätzlich ein Infomobil vor Ort als zentrale Anlaufstelle zur Verfügung stehen.

Darüber hinaus können Fragen aller Art, u.a. auch die Anzeige von Sachschäden für die Schadensregulierung, nach wie vor an die Essener Konzernzentrale der E.ON Ruhrgas unter der bereits angegebenen Telefonnummer 0201/184-00 (oder postalisch an E.ON Ruhrgas AG, Unternehmenskommunikation, Huttropstraße 60, 45138 Essen) gerichtet werden.

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