Bohrplattform im stürmischen Meer

Highlights 2002

Februar 2002: 25 Jahre Erdgaslieferungen in die Schweiz

Die Swissgas, Zürich, und die Ruhrgas AG begehen das 25-jährige Jubiläum der Erdgaslieferungen in die Schweiz, die sich zum Jubiläumstag auf insgesamt 24 Mrd m³ belaufen. Erdgas hat einen Anteil von 12 Prozent am Primärenergieverbrauch der Schweiz. Die jährlichen Lieferungen der Ruhrgas belaufen sich auf rund 1,7 Mrd m³ Erdgas.

April 2002: Deutsch-Russischer Energiekongress

Die immensen Potenziale der Wirtschaftskooperation im Energie- und Rohstoffsektor standen im Mittelpunkt des Deutsch-Russischen Energiekongresses, der vom Ost- Ausschuss der Deutschen Wirtschaft im Rahmen der Industriemesse in Hannover veranstaltet wurde. Dr. Burckhard Bergmann, Vorstandsvorsitzender der Ruhrgas AG und stellv. Vorsitzender des Ost-Ausschusses, sagte: „Das Potenzial für die zukünftige Energiekooperation zwischen Deutschland und Russland ist groß. Wir sind in hohem Maße auf russische Öl- und Gasexporte angewiesen. Umgekehrt steht Russland vor einem enormen Investitionsbedarf, um seine Energiewirtschaft zu modernisieren, damit die inländische Versorgungsfähigkeit sowie die Exportfähigkeit aufrechterhalten bzw. gesteigert werden können.“

April 2002: „Erdgas Mobil“ gegründet

Die deutsche Gaswirtschaft gründet unter Federführung der Ruhrgas AG die Gesellschaft erdgas mobil mit dem Ziel, eine flächendeckende Infrastruktur für Erdgas als Kraftstoff in Deutschland aufzubauen. Direkt beteiligt sind 19 deutsche Gasgesellschaften. Marktpartner sind die lokalen Energiedienstleistungsunternehmen sowie führende Mineralölgesellschaften wie ARAL, BP, Esso und TotalFinaElf. Bis zum Jahr 2006 sollen in einer ersten Stufe 1 000 Erdgastankstellen an den gewohnten Tankstellen eingerichtet werden.

Juni 2002: Gastransit-Projekt durch die Ukraine

Die Präsidenten Russlands und der Ukraine sowie der deutsche Bundeskanzler verabschieden eine gemeinsame Erklärung mit dem Ziel, den Gastransit durch die Ukraine durch ein internationales Konsortium für den Betrieb und die Modernisierung des Transitsystems zu sichern. Der Transit hat eine herausragende Bedeutung für die Versorgungssicherheit in Deutschland und Europa, da rund 80 Prozent des russischen Erdgases für Westeuropa über ukrainisches Gebiet fließen. Ein erstes Abstimmungsgespräch zwischen der deutschen und ukrainischen Seite findet im Dezember in Kiew statt, an dem der deutsche Botschafter in der Ukraine, Vertreter des Bundeswirtschaftsministeriums und der Ruhrgas AG teilnehmen.

Juli 2002: Beteiligung an slowakischer Gasgesellschaft SPP

Vertreter des slowakischen Staates und der Konsortialpartner Ruhrgas AG sowie der Gaz de France haben den Erwerb einer Beteiligung des Konsortiums an der slowakischen Gasgesellschaft Slovensk´y plynárensk´y priemysel, a.s. (SPP) abgeschlossen. Damit sind 49 Prozent der Aktien an dem slowakischen Gasversorger zu gleichen Teilen an die Konsortialpartner im Rahmen des Privatisierungsverfahrens übergegangen. Die Ruhrgas AG sichert sich damit eine strategische Position auf dem Transitweg des russischen Erdgases nach Deutschland. Dem Konsortium gehört auch die Gazprom an, die ihren Anteil jedoch später übernehmen wird.

September 2002: 25 Jahre Deutsch-Norwegisches Erdgasgeschäft

Vor 25 Jahren strömte das erste Erdgas aus der norwegischen Nordsee nach Deutschland. „Die Norwegische Dimension ist zu einer festen Größe für die Erdgasversorgung Europas geworden“, so Dr. Burckhard Bergmann anlässlich der Jubiläumsfeierlichkeiten in Oslo. Die Ruhrgas AG ist der größte Kunde für norwegisches Erdgas. Heute deckt es rund ein Fünftel des deutschen und 12 Prozent des westeuropäischen Gasbedarfs, Tendenz steigend.

Dezember 2002: 50 Jahre Ostausschuss der Deutschen Wirtschaft

Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft begeht sein 50-jähriges Bestehen. Er spielte eine wichtige Rolle beim Aufbau der deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen und der Energiekooperation in Zeiten des „Kalten Krieges“. Die Ruhrgas AG bezieht seit fast 30 Jahren Erdgas aus Russland. Es sind heute schon Regelungen für die Zeit bis 2030 getroffen.

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