Highlights 2006

Fahnen vor der E.ON Ruhrgas Hauptverwaltung

Juni 2006: Rebranding der Unternehmensmarke

Das Erscheinungsbild der E.ON Ruhrgas AG wurde im Zuge der Einmarkenstrategie und im Sinne des Unternehmensleitbildes OneE.ON weiterentwickelt, und der Auftritt des Unternehmens wurde in das Corporate Design des E.ON-Konzerns eingefügt. Der Name E.ON Ruhrgas blieb erhalten, das Logo wurde aber der roten Optik im Konzern angepasst. Darüber hinaus entsprechen jetzt alle Medien mit dem Absender E.ON Ruhrgas dem CI des E.ON-Konzerns. Der erste Auftritt im neuen Gewand erfolgte zum OneE.ON Day im Juni 2006. Mit dem optischen Gleichklang aller Market Units wird der Konzern im Sinne von OneE.ON noch stärker als Einheit wahrgenommen.

mehrere Personen bei einer Vertragsunterzeichnung

August 2006: Verträge mit Gazprom über insgesamt rund 400 Mrd m³ Erdgas bis 2036

Durch die Verlängerung bestehender Lieferverträge um 15 Jahre sowie durch neue Lieferverträge über zusätzliche Erdgasmengen, die ab 2010/2011 durch die Ostseepipeline „Nord Stream“ fließen werden, hat sich E.ON insgesamt rund 400 Mrd m³ Erdgas gesichert. Damit belaufen sich die jährlichen Lieferungen auf rund 24 Mrd m³; das entspricht einem Drittel der derzeit von E.ON Ruhrgas insgesamt beschafften Gasmengen. Damit ist es gelungen, im scharfen globalen Wettbewerb langfristig russisches Erdgas zu wettbewerbsfähigen Bedingungen für den europäischen Energiemarkt zu beschaffen.

LNG Tanker

November 2006: Zusammenarbeit bei LNG-Projekten mit der algerischen Sonatrach

Ein Memorandum of Understanding über die Zusammenarbeit bei LNG-Projekten (LNG = verflüssigtes Erdgas) wurde mit der algerischen Sonatrach abgeschlossen. Das MoU sieht zunächst vor, die Möglichkeiten für den Import von algerischem LNG und seine Vermarktung in Europa zu untersuchen. Sonatrach gehört zu den größten Erdgasproduzenten und beliefert vorwiegend Spanien, Frankreich, Italien und die Türkei. Die Produktion von LNG in Algerien liegt bei rund 26 Mrd m³ jährlich. E.ON verfolgt eine breit angelegte LNG-Strategie, um die Diversifizierung seiner Bezugsquellen weiter zu verbessern. E.ON Ruhrgas bezieht heute Erdgas aus sechs Lieferländern. Mit Algerien würde eine neue Quelle hinzukommen und die Versorgungssicherheit weiter gestärkt.

Person hält Rede

November 2006: Neue E.ON Gas Mobil baut 150 Erdgastankstellen an Autobahnen

In den kommenden zwei Jahren wird E.ON Ruhrgas rund 150 Erdgastankstellen an deutschen Autobahnen errichten und gründete dazu die Tochtergesellschaft E.ON Gas Mobil. Damit wird es bald ein flächendeckendes Erdgastankstellennetz in Deutschland geben. Die Investitionen der E.ON Ruhrgas AG in den Tankstellenausbau belaufen sich auf insgesamt bis zu 36 Mio €. Die neuen Anlagen werden in bewährter Kooperation mit den führenden Mineralölunternehmen in Deutschland gebaut. Gleichzeitig wird weiterhin mit deutschen Autoherstellern kooperiert, die heute attraktive Fahrzeugmodelle mit Erdgasantrieb anbieten. Erdgas als Kraftstoff wird derzeit an über 750 Tankstellen angeboten.

Dezember 2006: Wettbewerbsinitiative

Der E.ON-Konzern setzt seine Wettbewerbsinitiative auf dem Gasmarkt fort. E.ON Gastransport – eine Tochter der E.ON Ruhrgas AG – wird drei ihrer Marktgebiete im Gasfernleitungsnetz zusammenlegen und so den Netzzugang weiter vereinfachen. Außerdem wird das Unternehmen zusätzliche Leitungskapazitäten für den Import von Erdgas auf den deutschen Markt schaffen. E.ON Ruhrgas wird den kurzfristigen Erdgashandel weiter fördern. So wurde für das nördliche Handelsgebiet im Oktober 2006 eine internetbasierte Handelsplattform eröffnet. Auch über Broker und Telefon wird zusätzlich gehandelt. E.ON Gastransport ist in Kooperation mit der EEX European Energy Exchange am Aufbau des börslichen Erdgashandels beteiligt.
Anfang Oktober 2007 wird es bei der E.ON Gastransport nur noch zwei Marktgebiete geben: eines für hochkalorisches Erdgas (H-Gas) und eines für niedrigkalorisches Erdgas (L-Gas). E.ON Gastransport betreibt das Fernleitungsnetz der E.ON Ruhrgas AG, das mehr als 11.000 Kilometer Leitungen umfasst. Es entsteht ein deutschlandweites Marktgebiet, in dem große Mengen Erdgas aus allen für Deutschland wesentlichen Quellen zusammenfließen. Es wird eine hohe Liquidität haben und für Transportkunden sowie den Börsenhandel von Erdgas attraktiv sein.

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