Erdgasleitung in der Natur

Höchste Standards bei Produktion, Bau und Betrieb von Erdgasferntransport-leitungen

Für die von E.ON Ruhrgas betriebenen Ferngasleitungen gelten umfassende Sicherheitsbestimmungen. Die Einhaltung internationaler Normen sowie eine ständige Überwachung des Produktionsablaufs garantieren die Zuverlässigkeit der Leitungen. Die Auswahl der eingesetzten Werkstoffe erfolgt nach höchsten Sicherheitskriterien.
Bei Planung und Bau von Erdgasfernleitungen wendet E.ON Ruhrgas die aktuellen gesetzlichen Richtlinien an. Zum Schutz gegen Korrosion erhalten die Rohre bereits in der Fertigung einen speziellen Kunststoffmantel.

Vor Inbetriebnahme der Pipeline absolviert die Leitung abschließend eine Reihe von Festigkeits- und Dichtheitsprüfungen und erhält erst danach die Freigabe für den Betrieb durch einen technischen Überwachungsverein (TÜV).

Ganzjährige Überwachung durch Leitwarte

Eine zentrale Leitwarte steuert und kontrolliert den Gasfluss der in Betrieb befindlichen Leitungen. Der Leitungsdruck wird rund um die Uhr gemessen und geregelt, Hubschrauber überprüfen in regelmäßigen Abständen die Trassen und das Betriebspersonal überwacht den Zustand der Leitungen vor Ort.
Aufgrund der Ummantelung aus Kunststoff ist eine Rostbildung auf der Leitung nur möglich, wenn die Umhüllung beschädigt wurde. Bei kleinen Beschädigungen unterbindet der sogenannte Kathodische-Korrosionschutz (KKS) mittels Schwachstrom, der auf die Leitung gegeben wird, eine mögliche Rostbildung.

Regelmäßige Kontrolle durch Molche

In regelmäßigen Abständen durchfahren sogenannte Molche die Leitungen. Diese Geräte messen die Wandstärke der Pipelines und können auch Reinigungsfunktionen übernehmen. Die Molchuntersuchungen ermöglichen es, einen potenziellen Korrosionsangriff metergenau zu lokalisieren und Sanierungsmaßnahmen frühzeitig einzuleiten. Durch diese sorgfältige Überwachung bleibt die Integrität der Leitungen dauerhaft erhalten.

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