Welcher Beitrag wird eigentlich in der jeweiligen Verbrauchsregion zur Versorgungssicherheit geleistet?
Im internationalen Kontext sind starke Unternehmen wichtig, um die großen Projekte umzusetzen. Aber auch in den Verbrauchsregionen selbst bleibt viel zu tun.
Gebraucht wird ein ausreichender Anreiz, damit die Gasnetze in einem guten Betriebszustand gehalten und die nötigen Ausbauinvestitionen getätigt werden. Es wird ein falscher Weg eingeschlagen,
Die zunehmende Regulierung droht uns zu erdrücken:
Vor diesem Hintergrund soll die leitungsgebundene Energiewirtschaft langfristige Investitionsentscheidungen fällen.
Auch muss man sehen, dass das „Unbundling“ ein Stück Versorgungssicherheit nimmt, weil die integrierte Planung von der Quelle oder dem Import bis zum Verbraucher nicht mehr möglich ist und damit jede einzelne Stufe mit größeren Unsicherheiten arbeitet. Dies ist aber so gewollt, um die Wettbewerbschancen zu verbessern, und wird auch von uns so akzeptiert.
Für die eigentliche Energielieferung werden die Unternehmen auch in Zukunft die Verantwortung tragen. Ansonsten müsste auch die „Commodity“ reguliert werden, was eine Umkehrung des eigentlichen Ziels wäre, den Commodity-Wettbewerb zu verstärken.