Die Ruhrgas AG (jetzt E.ON Ruhrgas AG) als Sponsor der Ausstellung „Romantik und Realität. Die Münchner Schule in der norwegischen Malerei.“
Da das Erdgasgeschäft durch langjährige Beziehungen zwischen Produzenten und Importgesellschaften gekennzeichnet ist, begann Ruhrgas (jetzt E.ON Ruhrgas AG) ihr Kultur-Sponsoring damit, Kunstausstellungen anlässlich von Lieferjubiläen zu fördern. Mit norwegischen Produzenten ist Ruhrgas Bezugsverträge eingegangen, die zum Teil bis in das Jahr 2029 reichen.
Vor 25 Jahren – am 17. September 1977 – strömte erstmals Erdgas aus Norwegen nach Deutschland. Mittlerweile hat es einen Anteil von 21 Prozent am deutschen Gasaufkommen. Bis zum Jahr 2010 wird norwegisches Erdgas seinen Marktanteil auf rund 30 Prozent steigern. Ruhrgas (jetzt E.ON Ruhrgas AG) bezog seit Lieferaufnahme rund 154 Mrd Kubikmeter Erdgas aus Norwegen und gehört damit zu den größten Kunden der norwegischen Produzenten in Europa.
Aus Anlass des 25-jährigen Lieferjubiläums für norwegisches Erdgas nach Deutschland unterstützen wir jetzt die Ausstellung „Romantik und Realität. Die Münchner Schule in der norwegischen Malerei“ in der Nationalgalerie Oslo. Damit setzen wir eine Reihe von Sponsoring-Engagements für norwegische Kunst fort: Bereits 1987 zum zehnjährigen Lieferjubiläum für norwegisches Erdgas nach Deutschland förderte Ruhrgas (jetzt E.ON Ruhrgas AG) eine große Munch-Ausstellung im Essener Museum Folkwang. Die Arbeiten von zeitgenössischen Künstlern standen 1997 in der Ausstellung „Norske Profiler” zum 20-jährigen Jubiläum im Mittelpunkt. Ein Jahr später förderte Ruhrgas (jetzt E.ON Ruhrgas AG) in Oslo die Ausstellung „Deutschland und Skandinavien“, mit der die engen kulturellen Verbindungen zwischen beiden Ländern beleuchtet wurden. Über die Kunst hinaus haben wir im wissenschaftlich-akademischen Bereich ein Stipendienprogramm ins Leben gerufen, das norwegischen Studenten Studienaufenthalte in Deutschland ermöglicht.
Dr. e.h. Achim Middelschulte steht als Vorstandsmitglied der Ruhrgas AG (jetzt E.ON Ruhrgas AG) hinter dem Kultur-Sponsoring des Unternehmens. Er sieht darin nicht nur eine anspruchsvolle Möglichkeit der Unternehmens-kommunikation nach innen und außen. Middelschulte: „Die Förderung von Kunst und Kultur aus Partnerländern ist ein Weg, geschäftliche Beziehungen auf eine breitere Basis zu stellen und langfristig stabiler zu machen. Gerade die Ausstellung ‚Romantik und Realität. Die Münchner Schule in der norwegischen Malerei’ passt hervorragend zu unseren langjährigen Beziehungen mit Norwegen, da sie Verbindungen zwischen deutschen und norwegischen Künstlern thematisiert.“
Zu den wichtigsten Exponaten zählen unter anderem Werke von Arnold Böcklin, Harriet Backer und Hans Heyerdahl. In erster Linie werden Werke norwegischer Künstler gezeigt, aber auch einige Bilder ihrer deutschen Lehrmeister. Die Gemälde entstanden in den siebziger Jahren des 19. Jahrhunderts, als die jungen norwegischen Maler zum Kunststudium nach München kamen.
Middelschulte: „Wir fühlen uns geehrt, dass die Nationalgalerie Oslo Ruhrgas (jetzt E.ON Ruhrgas AG) als ihren ersten Sponsor ausgewählt hat. Dies unterstreicht die besondere Verbundenheit unseres Unternehmens mit Norwegen und belegt gleichzeitig die Reputation der Ruhrgas (jetzt E.ON Ruhrgas AG) in der Kunstwelt.“