Anfang der 70er-Jahre entschloss sich E.ON Ruhrgas, einen Architekturpreis zu stiften.
Wir wollten damit die Baukultur fördern und zugleich auf die wachsende Bedeutung ökologisch orientierter Planung hinweisen. Von Anfang an bestand jedoch Einigkeit darüber, dass die Prinzipien, nach denen der Preis verliehen wird, unabhängig vom Stifter und seinem Produkt sein müssen. Die Idee hat sich bewährt. Aus dem Ruhrgas-Architekturpreis, der 1971, 1973 und 1975 verliehen wurde, entstand der Deutsche Architekturpreis. Seit 1977 steht er unter der Schirmherrschaft der Bundesarchitektenkammer.
Der Deutsche Architekturpreis ist sehr gut angenommen worden. Bei der ersten Ausschreibung wurden 46 Arbeiten eingereicht, 2007 waren es 432 Einsendungen. Dabei haben die Jurys immer wieder Arbeiten ausgezeichnet, die abseits des Herkömmlichen liegen.