Betriebsstätte Epe
Quantitativ entfallen etwa 61 Prozent des Arbeitsgases auf Porenspeicher und
39 Prozent auf Kavernenspeicher.
Sie enthielten Ende 2010 insgesamt rund 20 Milliarden Kubikmeter nutzbares Arbeitsgas.
Es gab 2009 in Deutschland über 25 Speicherbetreiber. Um dem weiter wachsenden Bedarf gerecht zu werden, werden derzeit in Deutschland zehn Untertage-Gasspeicher weiter ausgebaut und 15 neu gebaut oder geplant.
Die E.ON Gas Storage verfügt in Deutschland und Österreich über rund 8,4 Mrd m³ Arbeitsgaskapazität in 17 Untertage-Gasspeichern an 15 Standorten. Europaweit liegt der Wert einschließlich ihrer Tochtergesellschaften in Ungarn und Großbritannien bei rund 12 Mrd m³. Mit Bierwang, einer ehemaligen Gaslagerstätte, betreibt E.ON Gas Storage in 1.500 Meter tiefen Sandsteinschichten den drittgrößten Porenspeicher Deutschlands. Der Untertage-Gasspeicher der E.ON Gas Storage in Epe ist die mit Abstand größte Kavernenspeicheranlage Europas. In Epe speichert E.ON Gas Storage etwa 2,1 Mrd m³ nutzbares Arbeitsgas in 38 Salzkavernen. Dieser Speicher wird momentan weiter ausgebaut.
Der Bedarf an Gasspeicherkapazität wird sowohl kurzfristig als auch auf längere Sicht weiter zunehmen. Aus diesem Grund treiben wir den Ausbau der Speicherkapazitäten weiter voran.
Die technisch und wirtschaftlich aufwändige Untergrundspeicherung ist immer noch die preiswerteste und gleichzeitig die sicherste Art, Erdgas zu bevorraten. Wegen des minimalen Flächenbedarfs wird zudem die Umwelt geschont und das Landschaftsbild nicht beeinträchtigt. In Deutschland besteht noch immer ein vergleichsweise gutes Ausbau-Potenzial für Untertage-Gasspeicher, allerdings sind neben den hohen ingenieurtechnischen Anforderungen erhebliche Vorlaufzeiten für Planung und Speicherbau zu berücksichtigen.